Wandlungsphase Wasser – kurze Einordnung

Die europäische Elementenlehre  kennt vier kardinale Elemente. Feuer, Wasser, Luft und Erde. Die chinesische  Lehre der Elemente besteht aus fünf Wandlungsphasen, die  häufig auch die fünf Elemente genannt werden. Wandlungsphase ist ein passender Name, da sich jedes Element in stetiger Umwandlung, Verwandlung zu oder von einem anderen Element befindet. Die fünf Wandlungsphasen heißen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Jedes Element und jede Wandlungsphase ist zumeist in zwei Polaritäten vorhanden. Plus und minus, männlich und weiblich, aufsteigend und absteigend usw. Im chinesischen Yin und Yang.

Das Yang-Wasser ist der aktive, bewegte, sonnige Anteil des Wassers, zumeist findet es seine natürliche Entsprechung in einem Wasserfall (Niagara Wasserfälle) oder einem riesigen Ozean. Aber auch bewegtes kleines Wasser wie ein Springbrunnen hat einen hohen Yang-Anteil. Yin-Wasser ist der kleine See, ein ruhiger Bach, ein Teich. Stehendes Wasser hat einen großen yin-Anteil und wird im FengShui häufig problematisch beäugt. Denn Wasser hat die besondere Eigenschaft ein sehr guter Informationsträger zu sein. Es ist dem Wasser zu eigen, zu fließen. Wenn es steht und im Fluss behindert wird, bindet es in seiner Dipoleigenschaft auch negative Informationen. Da mag man im Trüben Fischen. Stehendes Wasser also regelmäßig durch frisches ersetzen.

 

Foto: Italien/Neapel

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